
Lassen Sie uns über 20-mm-starke Kohlenstofffaserverbundrohre sprechen.
Wenn man ein 20-mm-starkes Kohlenstofffaserverbundrohr auswählt, muss man im Grunde ein Gleichgewicht finden – zwischen der gewünschten Stabilität und der erforderlichen Wandstärke.
Wir fertigen diese Rohre aus Fasern mit hohem Modul sowie Epoxidharzen her. Warum genau 20 mm? Weil dies eine sehr stabile Konstruktion ergibt. Wenn man stattdessen Aluminium verwendet, würde das Rohr vermutlich zu stark verbiegen. Stahl wiederum ist zu schwer. 20 mm ist also die ideale Lösung.
Die Stärken dieser Rohre
Der Vorteil eines 20-mm-Durchmessers liegt darin, dass das Rohr sehr widerstandsfähig gegen Verformungen ist. Durch die spezielle Verarbeitung der Fasern bleiben diese perfekt ausgerichtet. Das bedeutet, dass das Rohr unter Druck nicht einfach zusammenbricht.
Außerdem sind diese Rohre sehr leicht – doch sie sind dennoch viel stärker als das übliche 6061-T6-Aluminium.
Die Nachteile
Kohlenstofffasern sind zwar stabil, aber auch brüchig. Im Gegensatz zu Metallrohren, die bei Überlastung verbogen werden können, brechen diese Rohre einfach. Es gibt keine „Warnsignale“ vor einer Überlastung.
Außerdem muss man auf galvanische Korrosion achten. Wenn man diese Rohre direkt an Aluminiumkomponenten befestigt, ohne Zwischenstoffe oder Isolierung, kann das Kohlenstoffmaterial im Laufe der Zeit das Aluminium zerfressen. Das sieht nicht gut aus.
Anwendungsmöglichkeiten
Solche Rohre werden meist in Robotern, Kamerastabilisatoren oder hochwertigen Industriegeräten eingesetzt. Da 20 mm eine Standardgröße ist, kann man einfach vorgefertigte Halterungen und Endkappen verwenden – ohne alles selbst bearbeiten zu müssen.
Zudem dehnen oder schrumpfen diese Rohre nicht, wenn sich die Temperatur in der Werkstatt ändert. Sie bleiben einfach in ihrer Form.
Falls man maximale Stabilität benötigt, sollte man zu einem dickeren Rohr greifen. Allerdings erhöht das natürlich das Gewicht – und somit auch die Kosten.