
Lassen Sie uns über Infrarotlampen aus Kohlenstofffaser sprechen.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wir Kohlenstofffaserdrahte verwenden, die in hochreinem Quarzglas eingebettet sind? Es ist ganz einfach: Wir wollen eine Strahlung im Ferinfrarotbereich – schließlich muss diese Strahlung tatsächlich wirksam sein.
Im Gegensatz zu den alten Metallspulen kann Kohlenstofffaser viel mehr Strom vertragen und speichert keine Wärme wie Metall. Das ist für die Arbeitseffizienz von großem Vorteil: Man erreicht schnell die gewünschten Temperaturen – und sobald der Schalter ausgeschaltet wird, verschwindet die Wärme fast sofort. Keine Verzögerungen, kein Warten.
Das Wesentliche bezüglich der Wärmeabgabe
Das Herzstück der Lampe ist das Kohlenstofffaserelement. Es gibt Energie im Bereich von 2,0 bis 10,0 μm ab. Wenn man mit Polymeren oder organischen Verbindungen arbeitet, ist das genau das, was man braucht – diese Materialien nehmen dieses spezielle Wellenlängenbereich wie ein Schwamm auf.
Aber man muss darauf achten, welche Leistung sowie welche Länge der Glasrohr verwendet werden. Wenn man zu viel Leistung in ein kurzes Rohr leitet, entsteht eine enorme Hitze – dadurch kommt es zum Überhitzen des Quarzes. Achten Sie auch auf den Luftstrom: Wenn der Raum zu eng ist und die Luft nicht zirkuliert, überhitzen die Enden des Rohres und brechen. Niemand möchte mit einer kaputten Lampe arbeiten müssen.
Design und wichtige Hinweise
Das Quarzglas dient nicht nur dem ästhetischen Aspekt. Es verhindert, dass der Kohlenstofffaden oxidiert, während gleichzeitig die Infrarotstrahlen ungehindert durchdringen können. Wir verwenden eine Mischung aus Hartquarz – damit verformt sich das Glas bei hohen Temperaturen nicht.
Je nach Anschlussart können unterschiedliche Endkappen verwendet werden – Standardanschlüsse oder Snap-In-Verbindungen. Was auch immer Sie wählen – die Abdichtung muss luftdicht sein. Schon ein kleiner Sauerstoffeintrag ins Glasrohr führt dazu, dass der Kohlenstofffaden innerhalb weniger Minuten zerstört wird. Das ist ein teurer Fehler.
Einsatz in der Praxis
Man findet diese Lampen überall – in Trocknungsanlagen, Härtungsöfen oder bei der Herstellung von PET-Flaschen. Sie sind großartig, weil die Wärme gleichmäßig verteilt wird. Es entstehen keine „heißen Punkte“, wie sie bei Wellenlängenlampen auftreten – dadurch wird das Produkt nicht beschädigt.
Ein letzter Tipp: Diese Lampen sind etwas empfindlich gegenüber Spannungsspitzen. Stecken Sie sie nicht direkt in die Stromleitung ein – sonst verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe erheblich. Verwenden Sie stattdessen einen SCR- oder PID-Controller, um die Leistung langsam anzupassen. Ihr Gerät wird es Ihnen danken.
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