
Stoppen Sie den „Drift“: Wie man die Bremsbeläge richtig austrocknet
Wenn man die Bremsbeläge 24/7 in Betrieb hat, kennt man die Probleme. Man benötigt ein perfektes Temperaturprofil, um die Harze richtig auszutrocknen. Doch wenn man zu stark aufdrückt, verbrennt das Material.
Der eigentliche Albtraum ist der sogenannte „Power Drift“. Einen Moment lang ist alles in Ordnung – im nächsten Moment schwanken die Werte der Infrarotmodule. Plötzlich hat man eine Charge mit ungleichmäßiger Härte – und muss mit einem Haufen Schrott fertig werden. Wir haben unsere Infrarotmodule speziell so konstruiert, dass diese Unstabilitäten vermieden werden.
Stabile Wärmeabgabe
Es ist keine Magie, sondern eine Frage der Materialien. Die meisten billigen Lampen verlieren mit der Zeit an Leistung oder funktionieren nicht mehr richtig, wenn die Spannung schwankt. Wir tun das nicht. Wir verwenden Wolframfilamente höherer Qualität, die für einen langanhaltenden Betrieb geeignet sind. In Kombination mit speziellen PID-Steuerungen sowie hochstabilen Transformatoren entsteht eine konstante Wärmestrahlung. Diese bleibt auch dann konstant, wenn die Anlage wochenlang ohne Pause läuft.
Für raue Bedingungen konzipiert
In den Fabriken zur Herstellung von Bremsmaterialien herrscht viel Staub und Unordnung. Quarzmaterialien für den Verbrauchermarkt würden dort nicht einmal eine Woche durchhalten. Deshalb verwenden wir Quarz mit hohem Siliziumgehalt. Er kann solche Bedingungen überstehen. Zudem haben wir die Endkappen verstärkt und robuste Anschlüsse verwendet – schließlich möchte niemand mit Funkenbildung an den Anschlüssen zu kämpfen haben.
Wir verwenden kurzwelliges Infrarotlicht. Es dringt tiefer und schneller in die Bremsbeläge ein als mittelwelliges Licht. Das Beste daran: Man kann die Länge des Tunnelbohrers verringern und somit viel Platz sparen.
Die Herausforderung
Das Problem ist jedoch: Kurzwelliges Infrarotlicht ist sehr intensiv. Es trocknet die Bremsbeläge zwar schnell, belastet aber gleichzeitig die Kühlventilatoren stark. Wenn die Belüftung nicht stark genug ist, um die Wärme von den Reflektoren wegzutransportieren, können die Kabel beschädigt werden. Man muss also die Leistung der Lampen mit der Leistung der Kühlventilatoren abstimmen. Es handelt sich dabei um eine heikle Abwägung – doch das ist der einzige Weg, um das System stabil zu halten.
Verbinden Sie die Lampen einfach mit einem stabilen Stromkreis und achten Sie darauf, dass die Reflektoren stets sauber bleiben. So können Sie den 24-Stunden-Betrieb problemlos durchführen, ohne sich um Störungen kümmern zu müssen.